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Die nächsten Aufführungen:

"Sex nah Stünnenplan"
10. März 2012

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Ein Gutschein über Eintrittskarten für das NTD. Erhältlich bei der Konzert- und Theater-direktion im "Kleinen Haus".


Kontakt

Heinrich Caspers
(1. Vorsitzender)
Tel.: 0 44 08 - 29 50
E-Mail: info-ntd [at] ewetel [punkt] net
 

Chronik des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst

Spielzeit 2010/2011

De Balkonhüppers
"Mit der spritzigen Verwechslungs-komödie hat das Niederdeutsche Theater Delmenhorst zur Eröffnung der Saison 2010/2011 den Geschmack seines Publikums getroffen", schrieb das Delmenhorster Kreisblatt über die erste Inszenierung "De Stratenkavalier". Heinrich Caspers und Marion Rose hatten bei diesem Schwank die Regie übernommen. Ebenfalls einen vergnüglichen Abend hatten die NTD-Besucher bei "Dat stahlen Glück", der zweiten Inszenierung dieser Spielzeit . Hierfür konnte erstmalig Marne Ahrens als Gastregisseur gewonnen werden. Den Abschluss dieser Spielzeit bildete das Erfolgsstück "De Balkonhüppers". Dirk Wieting und Markus Weise konnten mit dieser Boulevardkomödie einen erfolgreichen Einstand als Regie-Duo feiern. Bei der NTD-Mitgliederversammlung am 16. September stellte sich die bisherige 2. Vorsitzende Marion Rose nicht wieder zur Wahl. Ihre Nachfolgerin wurde Martina Meinken, die fortan auch die Verantwortung für die Kinder-und Jugendgruppe übernimmt.

Durch die im Herbst 2010 gestartete Aktion "Wir suchen Dich" konnten einige neue Mitglieder gewonnen werden. Besonders die Kinder-und Jugendgruppe profitierte von diesem Aufruf. Zu Pfingsten 2011 brachten sie mit "Jümmers blots Theater" ihr erstes Theaterstück in der "Villa" Delmenhorst auf die Bühne. Ebenso erfolgreich war ihr Auftritt beim Jugend-Theater-Festival in Oldenburg. Die Kinder-und Jugendgruppe trägt künftig den Namen: "NTD Jungs un Deerns".

Spielzeit 2009/2010

Spielzeit 2009/2010
Zum Auftakt dieser Spielzeit gab es "Anna, dat Goldstück". Unsere 2. Vorsitzende Marion Rose hatte sich zu ihrem 25jährigem Bühnenjubiläum den Klassiker "Mien Mann, de fohrt to See" ausgesucht. Regie führte wieder einmal der Gastregisseur Bernd Poppe. Zuschauer und auch die Akteure dieser Inszenierung hatten in den Aufführungsmonaten Januar und Februar mit dem hartnäckigem Winter zu tun. Eine absolute Besonderheit war dann die dritte Inszenierung "Mien Fründ Harvey" (Regie Thomas Willberger a.G.). Diese war die erste Gemeinschaftsproduktion mit dem "Theater in OHZ/Scharmbecker Speeldeel". Vom 6. Februar bis zum 24. Februar gab es 14 Vorstellungen im Kulturzentrum „Gut Sandbeck“ in Osterholz-Scharmbeck, ab dem 6. März dann 13 weitere Aufführungen im „Kleines Haus“ in Delmenhorst.

Eine weitere Besonderheit dieser Spielzeit war, dass erstmalig für alle 3 Stücke Sonntagnachmittag-Vorstellungen angeboten wurden. Dieses Angebot wurde von unseren Besuchern sehr gut angenommen.

Spielzeit 2008/2009

Spielzeit 2008/2009
Eröffnet wurde diese Spielzeit mit der Boulevardkomödie "Allens kloor". Mit der Premiere von "Mamsell Betty" (Regie:Wolfgang Rostock) am 10.Januar 2009 wurde Erika Ritterhoff für 50 Jahre aktiven Einsatz für das Niederdeutsche Theater geehrt.

Mit 14 Aufführungen der heiteren Komödie "Koornblomen för den Smuuskater" war auch diese wieder sehr erfolgreiche Spielzeit beendet.

Spielzeit 2007/2008

Spielzeit 2007/2008
Auch diese Spielzeit stand ganz im Zeichen einiger Jubilare. Unser langjähriger Vorsitzender Hans Rosenboom feierte mit "Oh, düsse Öllern" sein 50 jähriges Bühnenjubiläum. Gleich drei Jubilare gab es bei dem Musikalischem Stück "Foftein" (Regie: Bernd Poppe).

Gratulation an Heino Brackhahn (40 Jahre), Ingrid Brackhahn (25 Jahre) und Dieter Brackhahn (25 Jahre) für den langjährigen Einsatz für das Niederdeutsche Theater. Die Boulevardkomödie "Een Joghurt för twee" hatte am 15. März Premiere und schloss diese Spielzeit ab.

Spielzeit 2006/2007

Spielzeit 2006/2007
Die erste Inszenierung "Bottervagels sünd free" war der Auftakt mehrerer Bühnenjubiläen. Tammo Albers (25 Jahre) machte den Anfang in der Rolle des Blinden „Tim Becker“. Am 14. April 2007 wurde diese Inszenierung unter der Regie von Thomas Willberger mit dem 2. Preis des "Willi-Beutz-Schauspielpreises" ausgezeichnet.

Als „Senator Wilms“ in der Boulevardkomödie "Allens ut de Reeg" feierte Dirk Wieting sein 25 jähriges Bühnenjubiläum. Mit 7411 Zuschauern war "Allens ut de Reeg" das am meisten besuchte Stück dieser Spielzeit, die mit dem Schwank "Poppe stiggt ut" beendet wurde! Andreas Behnke konnte mit dieser Inszenierung ebenfalls auf 25 Jahre Niederdeutsches Theater zurückblicken.

Spielzeit 2005/2006

Dem Stück "Veer sünd dree tovell in't Bett" war es vorbehalten, diese Spielzeit zu eröffnen. Bei der 2. Inszenierung gab es für unseren Bühnenmeister Henry Sachtje Grund zum Feiern. Er war nunmehr 50 Jahre Verantwortlicher für den Bühnenbau. Sein Debüt beim NTD als Gastregisseur hatte Bernd Poppe mit "De möblierte Herr"! Die gute Zusammenarbeit mit unserem Sponsor, der Oldenburgischen Landesbank (OLB) wurde mit der Aufführung am 28.April 2006 unterstrichen: Beim sogenannten "OLB-Tag" bekamen alle Kunden der Bank Rabatt auf ihre Eintrittskarten. Abgeschlossen wurde diese Spielzeit mit einem "Tag der offenen Tür" in unserem Vereinshaus an der Annenheider Straße.

Spielzeit 2004/2005

Den Auftakt machte die Komödie "De letzte Wille". Das Boulevard Stück "Hexenschuß" hatte dann am 7.Januar 2005 Premiere. Den Abschluß bildete "Inkognito". Mit dieser Inszenierung konnte Lorina Sachtje ihr 25jähriges Bühnenjubiläum feiern. Insgesamt besuchten über 19.000 Zuschauer unsere Aufführungen in dieser Spielzeit.

Spielzeit 2003/2004

Mit der 1. Inszenierung "Leben un leben laten", feierte Inge Sachtje in der Rolle der Frau Borgmann ihre 50jähre Bühnenzugehörigkeit. Der Autor Horst Pillau war persönlich in einer der Vorstellungen und zeigte sich begeistert von dieser Inszenierung des NTD. "Charleys Tante" war mit 7.227 Zuschauer das erfolgreichste Stück dieser Spielzeit.

Den Abschluss bildete "Afschoben", ein Schauspiel von Felex Mitterer unter der Regie von Thomas Willberger. Der Delme-Report schrieb:" Eines der besten Stücke, die das NTD jemals auf die Bühne gebracht hat!"

Am 12.August 2004 ging eine Ära zu Ende. Nach 34 Jahren Vorstandsarbeit und davon 26 Jahren als 1. Vorsitzender legte Hans Rosenboom die Vorstandsarbeit in jüngere Hände. Zum neuen NTD-Vorsitzenden wurde Heinrich Caspers gewählt. 2. Vorsitzende war von nun an Marion Rose (vorher Heinrich Caspers), Rechnungsführerin blieb Lorina Sachtje.

Spielzeit 2002/2003

Diese Spielzeit stand im Zeichen unseres 75jährigen Jubiläums. Die Entwicklung der letzten Jahre und das Interesse an modernen und anspruchsvollen Theaterstücken war Anlass, den Namen des Vereins samt Logo ab Juli 2002 in „Niederdeutsches Theater Delmenhorst“ zu ändern.
Die Komödie von Konrad Hansen "Salon Meier" eröffnete unsere Jübiläums-Spielzeit.
"Overmoot deit nienich goot", mit dieser 2. Inszenierung konnte Bernhard Sudmann sein 25jähriges Bühnenjubiläum feiern. Mit einer Festaufführung von "Nix as Kudelmuddel" am 26.4.2003 endete die Jubiläumssaison. Das NTD führte dieses Erfolgsstück aus Anlass des "Großen Bühnentags" im Juni auch in Lübeck auf.

Spielzeit 2001/2002

Edith Beyer feierte mit „Grootwildjagd“ ihr 40jähriges Bühnenjubiläum. Thomas Willberger gab seinen Einstand als Gastregisseur in Delmenhorst mit dem Schauspiel „Dat Stück Land“. Mit der 3. Inszenierung „Fritz Kaptein un seine Süsters“ beging Anneliese Moikow ihr 25jähriges Bühnenjubiläum.

Spielzeit 2000/2001

Das Team der 1. Inszenierung „De swarte Hannibal“ durfte die Probebühne im neuen Vereinshaus einweihen. Die 2. Inszenierung „Loop doch nich jümmer weg“ konnte mit 8.518 Zuschauern eines der besten Ergebnisse in der Geschichte des NTD erreichen. Beendet wurde diese Spielzeit mit dem Volksstück „Hartklabastern“ von Karl Wittlinger.
1998 - 2000
Eine schwierige Situation stellte sich 1998 ein, als der Bühne nach 30 Jahren Nutzung die von der Stadt Delmenhorst zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten mit Probenraum, Werkstatt , Fundus und Lager wegen Eigenbedarf gekündigt wurden. Da keine Ersatzlösung greifbar war, konnte nach vielen Recherchen, Besichtigungen und Verhandlungen im Jahre 2000 ein eigenes Domizil auf einem Erbbaugrundstück der Stadt Delmenhorst errichtet werden.

70er
Mitte der 70er Jahre wurde das Interesse am plattdeutschen Theater wieder größer. Bei einer steten Steigerung kann das Niederdeutsche Theater Delmenhorst nunmehr pro Spielzeit ca. 22.000 Besucher begrüßen.

60er
Anfang der 60er Jahre zeichnete sich in Deutschland eine allgemeine Theatermüdigkeit ab, die sich auch bei der Niederdeutschen Bühne bemerkbar machte. Das Fernsehen gewann immer mehr an Bedeutung und die Zuschauer zogen es vor, im Fernsehsessel Platz zu nehmen. In Delmenhorst kam noch der Abriss des Musentempels "Fitgerhaus" hinzu. Auch die Überlandgastspiele wurden weniger.

1948
In der Spielzeit 1947/48 wurden bereits wieder 98 Aufführungen registriert. Eine Eintragung ins Vereinsregister erfolgte 1948.

1946
Nach dem Kriege 1946 fanden sich wieder einige Unentwegte zusammen und suchten nach Möglichkeiten, das Theater wieder mit Leben zu füllen. Durch die Kriegswirren waren der bühneneigene Kulissenwagen, die Kulissen, der Fundus usw. verschwunden. Eine Lizenz wurde der Niederdeutschen Bühne verweigert und so beschloß man, sich einem Sportverein anzuschließen. Über diesen Umweg konnten wieder Theateraufführungen stattfinden. Die Menschen wollten den Krieg vergessen und wieder lachen.

1939
Als 1939 der Krieg ausbrach und auch Spieler als Soldat eingezogen wurden, konnte trotz vieler Hindernisse der Spielbetrieb zunächst aufrecht erhalten werden, bis dann 1944 der letzte Vorhang fiel.

1933
1933 wurde das damalige Theater der Stadt Delmenhorst, das "Fitgerhaus" am Marktplatz eine feste Heimat der Bühne. Der Spielplan zeigte schon damals ein gefächertes Programm vom Schwank bis zum Drama. Die Niederdeutsche Bühne hatte sich fest etabliert und einen festen Platz im Kulturleben von Delmenhorst. In den Jahren danach wurden auch die ersten Stücke des Delmenhorster Heimatdichters Friedrich Lange, zum großen Teil als Uraufführung, mit großem Beifall vom Publikum aufgenommen. Das Anwachsen der Bühnenarbeit machte es 1935 notwendig, daß die Leitung der Bühne nicht allein vom Spielleiter wahrgenommen werden konnte, und man wählte Fritz Borchers zum 1. Vorsitzenden , der dieses Amt bis 1940 und von 1951 bis 1966 innehatte. Aber nicht nur in Delmenhorst spielte die Niederdeutsche Bühne. Immer größer wurde der Kreis der auswärtigen Gastspiele. Die Anzahl der Aufführungen stieg von Jahr zu Jahr.

1930
Der erste große Erfolg stellte sich 1930 mit "De Swienskomödie" ein. Viel Anerkennung durch Presse und Öffentlichkeit war Anstoß genug, noch intensiver zu arbeiten. Anfang der 30er Jahre schloß sich der Verein, damals noch "Speelkoppel" und später Niederdeutsche Bühne Delmenhorst, dem Niederdeutschen Bühnenbund an.

1929
1929 übernahm der Lehrer Gustav Maaß die Spielleitung, der diesen Posten bis zu seinem plötzlichen Tod 1955 innehatte.

1927
Das Niederdeutsche Theater Delmenhorst wurde 1927 von Mitgliedern des "Plattdütschen Vereens" gegründet. Mit der Geburtsstunde setzte eine Aufwärtsentwicklung des plattdeutschen Bühnenspiels in Delmenhorst und Umgebung ein, die wohl von den damaligen Gründern kaum erahnt wurde. Man hat schon zu Beginn die Wichtig-keit guter Inszenierungen erkannt und verpflichtete gleich den Berufsschauspieler Carl Rehder. Zunächst wurde der Einakter "Ünner Tüffel" einstudiert.